Burundi – ein Land von dem man kaum mehr etwas hört. Dies sollte sich nach dem Vortrag von Bbr. Kamm für uns ändern.

Burundi ist ein kleiner Staat in Ostafrika mit gerade einmal 11 Mio. Einwohnern, gespalten in 2 große Gruppen, die Tutsi und die Hutu und ein Ort, wo Behinderte sehr schwierige Lebensbedingungen haben.

Und genau da setzt Bbr. Kamms Hilfe an. Er ist Leiter des Zachäus-Hauses, ein Ort, an dem körperlich behinderte Kinder unterstützt und ausgebildet werden. Die ersten haben schon ihr Abitur erreicht und fangen an, zu studieren; ohne das Zachäus-Haus wäre dies nicht möglich gewesen. Extra dafür wurde vor Kurzem ein weiteres Haus gebaut, das nun die Studierenden beheimaten soll. Für all dies beschafft Bbr. Kamm die nötigen Gelder und reist auch selbst teilweise mehrfach im Jahr, mal allein, mal in einer Gruppe, nach Burundi. Die Gelder stammen größtenteils aus Spenden, viel auch aus der Kirchengemeinde Hechingen – und wir spenden natürlich auch fleißig mit, um Ludwigs gute Taten zu unterstützen. Sein Engagement ist wirklich inspirierend und großartig.

Das Haus hat, u.a. durch seine maßgebliche Mitarbeit, einen hohen Stellenwert in Burundi. Es wird von vielen geachtet, und selbst im langen Bürgerkrieg galt es als „Oase des Friedens“, wo Tutsi und Hutu friedlich gemeinsam aufwuchsen. Mittlerweile ist es zu einem sehr guten Beispiel gelungener Entwicklungsarbeit aufgrund christlicher Nächstenliebe geworden.

Den Dank für seine großartige Arbeit hat er uns aber auch gezeigt. Immer, wenn er dort hin reist wird er festlich empfangen. Alle sind da, führen Choreografien vor und tanzen. Die Bilder und Videos waren atemberaubend.

Allerdings gibt es noch viel zu tun und zu lernen in Burundi. Es gibt immer noch große Missstände, v.a. auch in der jetzigen politischen Situation, die nach mehreren Jahren des Friedens wieder angespannter ist.

Die Einblicke die uns Bbr. Kamm über Burundi und seine dortige Arbeit geben konnte, waren wirklich begeisternd und erstaunlich, wo mir das große Publikum, bestehend aus Cartell- und Bundesbrüdern sowie Damen, bestimmt zustimmen wird.

Abgerundet wurde dieser schöne Abend – natürlich – bei mehreren Tabletts Baltenbrötchen, die von unseren Damen vorbereitet wurden, und einem Bierchen im Keller.