Wie in jedem Sommersemester bekamen unsere Füchse auch in diesem Sommer die Möglichkeit, ihre Vortragstechnik zu zeigen und sich die konstruktive Kritik der Bundesbrüder anhören zu können.

Als Thema haben wir uns passend zu unseren fünf Füchsen am Anfang des Semesters und unseres Besuches in einer Aachener Moschee zusammen mit dem noch anstehenden Besuch einer Synagoge in Köln für die fünf Weltreligionen entschieden. Da wir allerdings unerwartet, aber doch freudig noch Zulauf in unseren Fuchsenstall begrüßen durften, brauchten wir ein weiteres Thema. So kam es, dass Fuchs Philip auf eigenen Wunsch hin auch noch etwas über die „Nordische Mythologie“ referieren durfte.

Um den Abend ein wenig strukturiert ablaufen zu lassen, sind uns die einzelnen Religionen nach der Anzahl ihrer Mitglieder vorgetragen worden. Zuerst begann Fuchs Alexander mit seinem Vortrag über das Christentum, wo AH Ludwig Kamm mit seinem Fachwissen den Unterschied zwischen den Ausdrücken Gottes- bzw. Götterbild in den einzelnen Religionen erläutern konnte. Der nächste Vortrag von Fuchs Matteo über den Islam konnte uns dann einen Einblick in die Geschichte und auch die Ausbreitung dieser Religion und ihrer zwei größten Strömungen vermitteln.

 

Anschließend bewegten wir uns von den monotheistischen Religionen nach Indien zum Hinduismus, wo Johannes uns mit seinem Vortrag den Glauben an den sich wiederholenden Kreislauf der Wiedergeburt und eine Vielzahl von Göttern erläuterte. Auch die Geschichte einiger Strömungen und Sekten innerhalb des Hinduismus durften wir so kennen lernen. Die Grundlagen der buddhistischen Lehre erörterte uns dann Fuchs Thomas. In seinem Vortrag zeigte er uns die „Vier edlen Wahrheiten“ und den „Achtfachen Pfad“. Außerdem erklärte er uns den aus dieser Religion stammenden Begriff des Karmas.

Um die kleinste Weltreligion, das Judentum, besser kennen zu lernen, gab uns Fuchs Jonathan einen Einblick in die Gebräuche und Rituale, die der jüdische Kalender umfasst. Auch in Vorbereitung auf unseren Besuch in der Synagoge konnten wir so unser Wissen über das Judentum noch einmal auffrischen. Den letzten Vortrag an diesem Abend hielt dann Fuchs Philip über die „Nordische Mythologie“ und konnte uns so ein Grundlagenwissen zu einem Thema vermitteln, das in den letzten Jahren in Filmen und Serien gerne als Vorlage genutzt wird. Auch die Idee von Valhalla, wo man nach dem Tod jeden Abend ein großes Gelage mit Speis und Trank in der Halle der Götter feiert, stieß bei vielen Bundesbrüdern auf positives Feedback. Um den Abend abzurunden gab es anschließend auch wieder belegte Brötchen, die aber dieses Mal von den Burschen für die Füchse geschmiert wurden, um ihnen für diesen gelungenen Abend zu danken.